HASS VERNICHTET
Das Buch
Prolog   /  über die Aktivistin
Kapitel 1
Warum es dieses Buch gibt
Kapitel 2
Das Ausstellungsprojekt
Kapitel 3
Ausstellung "Hass vernichtet!"
Kapitel 4
workshops mit Jugendlichen
Kapitel 5
workshop - Eindrücke
Kapitel 6
Aktuelles  /  Archiv
Kapitel 7
Filme
Epilog / Links
Impressum / Kontakt
 
Die Aktivistin Mensah-Schramm  
Unverständnis und Anfeindungen, bis hin zu Gewalt- und Morddrohungen, begleiten sie bei Ihrem Handeln. Auch läßt sich manchmal bei der Beseitigung von Aufklebern und Graffiti die Beschädigung einer Glasscheibe oder eines Firmenschildes nicht umgehen, was sie aber in Kauf nimmt, da für sie die Menschenwürde einen weit höheren Wert hat.
Viele Anzeigen wurden gegen Sie erstattet, mehrere Verfahren eröffnet und wieder eingestellt. Nicht immer geht es dabei um Sachbeschädigung, was ein Beispiel zeigen soll:
 
1992, beim Übermalen des Graffito „Türken vergasen“ auf dem S-Bahnhof Friedenau, versuchte ihr ein Wachschutz-Beamter gewaltsam den Buntstift zu entreißen. Er schob er sie rückwärts zum Bahnwärterhäuschen, so daß sie schwer auf den Hinterkopf stürzte. Im Krankenhaus wurde sie wegen Schädelhirntrauma und Bluterguß behandelt. Sie erstattete Anzeige wegen Körperverletzung, der Wachschutzbeamte wegen Hausfriedensbruchs, Sachbeschädigung und Körperverletzung. Beide Verfahren wurden eingestellt, vermutlich, weil kein großes Tamtam darum gemacht werden sollte.
 
Ich bewundere den Mut und die Kraft dieser Frau, die sich so stark für andere engagiert, obwohl Ihr eigenes Leben nicht leicht war und ist und die diese Kraft an andere weiter gibt. Die Worte Sensibilsierung und Zivilcourage haben für mich eine ganz neue Bedeutung erhalten, seit dem ich Irmela Mensah-Schramm kenne.
Am 01.09.2011 hatte sie ein zwar trauriges, aber starkes Jubiläum: 25 Jahre "Politputze"!
 
Gigi, Inititative gegen Rechts Friedrichshain/ Register Friedrichshain-Kreuzberg